Was verstehen wir unter GPRS?

Was ist GPRS-Datenkommunikation?

Die GPRS-Datenkommunikation hat dem Transportsektor in den letzten Jahren viele Vorteile gebracht. Die meisten Bordcomputer nutzen den GPRS (Global Packet Radio Service). Durch diese Form der Datenkommunikation kann das Backoffice Textnachrichten mit den Fahrern in Echtzeit austauschen und die Flotte permanent fernüberwachen.

GPRS: höhere Effizienz bei niedrigeren Kosten

Dank GPRS können Spediteure zu relativ niedrigen Kosten mit ihren Fahrern und Fahrzeugen unterwegs kommunizieren. GPRSDatenkommunikation basiert auf dem GSM-Netz, bietet aber die Möglichkeit, mehr Daten zu versenden und zu empfangen als mit normalen Handys oder Modems. Das Netz wird effizient genutzt, weil Daten fragmentiert versendet werden. Spediteure bezahlen bei dieser Form von Datenkommunikation nicht pro Nachricht wie bei SMS, sondern nach versendeter Datenmenge.

GPRS und der Bordcomputer

Mit einem Bordcomputer mit GPRS-Verbindung kann das Backoffice Zustände in LKW und Aufliegern fernüberwachen (Kraftstoffmenge, Türöffnung oder Temperatur). Anhand der eingegangen Positions- und Statusinformationen kann die Zentrale ihre Planung in Echtzeit anpassen. Beim Fahrer kommen Daten wie Auftragsnummern über den Bordcomputer an. Dazugehörige Daten werden danach automatisch in sein Transportmanagementsystem (TMS) integriert.

Dank GPRS sind Bordcomputer heute auch oft in der Lage, Daten vom digitalen Fahrdatenschreiber automatisch an die Zentrale zu übermitteln.

Vorteile der GPRS-Datenkommunikation im Transportsektor

Über GPRS werden Daten, die wichtig für Fakturierung, Planung, Information der Kunden und Fahrstilbetreuung sind, in Echtzeit vom Fuhrpark an das Backoffice gesendet. Die Disponenten ihrerseits können neue Aufträge oder Planungsänderungen schnell und effizient an die Fahrer unterwegs weiterleiten. Schließlich bietet GPRS in Kombination mit Track & Trace Speditionen auch die Möglichkeit, ihre Flotte zu geringen Kosten vor Diebstahl und Verlust zu schützen.