Preisspanne für Börsengang von Transics beläuft sich auf 14,5 bis 17,5 Euro pro Aktie

Zeichnungsperiode beginnt am 4. Juni 2007

Transics, einer der führenden Akteure in Europa auf dem Gebiet von Bordcomputern und Flottenmanagementlösungen für den Transport- und Logistiksektor sowie ‚Vielversprechendes Unternehmen des Jahres 2006’, gibt den Startschuss für seinen Börsengang an der Eurolist by Euronext Brussels. Die Zeichnungsperiode beginnt am Montag, den 4. Juni 2007 und dauert unter Vorbehalt eines vorzeitigen Abschlusses bis Freitag, den 15. Juni 2007. Der Umfang dieser Transaktion exklusive der Mehrzuteilungsoption beträgt höchstens 40 Millionen Euro. Dieser Betrag setzt sich aus einer Kapitalerhöhung von bis zu 26 Millionen Euro und einem Verkauf bestehender Aktien in Höhe von bis zu 14 Millionen Euro zusammen. Fortis und ING fungieren als Konsortialbanken für den Börsengang. Die Dexia Bank Belgien tritt als Co-Manager auf.

Zusammenfassung der Transaktion

  • Das Gesamtangebot beläuft sich auf höchstens 40 Millionen Euro exklusive einer Mehrzuteilungsoption von 15%. Es setzt sich aus höchstens 26 Millionen Euro an neuen Aktien mit VVPR-Strips und höchstens 14 Millionen Euro an bestehenden Aktien zusammen.
  • Die Preisspanne beträgt zwischen 14,5 Euro und 17,5 Euro pro Aktie. Der letztendliche Angebotspreis wird innerhalb dieser Preisspanne festgelegt und am Samstag, den 16. Juni 2007 oder am erstfolgenden Bankwerktag nach Angebotsschluss veröffentlicht.
  • Unter Berücksichtigung dieser Preisspanne wird Transics auf 93,6 bis 115,5 Millionen Euro (netto) bewertet.
  • Das Angebot setzt sich aus zwei Tranchen zusammen. Eine erste Tranche von höchstens 15% der angebotenen Aktien ist der Zuteilung an Privatanleger in Belgien vorbehalten (bei einem Minimum von 10% der angebotenen Aktien bei vollständiger Zeichnung). Davon sind bis zu 250.000 Euro den Arbeitnehmern der Transics-Gruppe vorbehalten. Der verbleibende Teil ist institutionellen Anlegern in Belgien und Europa vorbehalten.
  • ING Belgien und die Fortis Bank fungieren als Konsortialbanken. Die Dexia Bank Belgien tritt als Co-Manager auf.
  • Die Konsortialbanken können eine bestimmte Anzahl bestehender Aktien mehrfach zuteilen. Diese Mehrzuteilungsoption beläuft sich auf bis zu 15% des Gesamtangebotes, bzw. auf bis zu 6 Millionen Euro. Die Mehrzuteilungsoption besteht im Verkauf bestehender Aktien.
  • Die Angebotsperiode beginnt am Montag, den 4. Juni 2007 und wird Erwartungen zufolge außer bei vorzeitigem Abschluss am Freitag, den 15. Juni 2007 enden. Die Zeichnungsperiode wird mindestens 6 Bankwerktage betragen. Die Zeichnungsperiode wird auf keinen Fall vor dem 11. Juni abgeschlossen.
  • Ab dem 1. Juni 2007 sind der Prospekt in englischer und niederländischer Sprache sowie eine Zusammenfassung in französischer Sprache und die Ergänzung zum Prospekt auf der Website der Gesellschaft und den Websites der begleitenden Banken öffentlich zugänglich.

Investment Case

Transics wurde im Mai 1990 unter dem damaligen Namen Fleet Management Systems Europe gegründet. Dabei handelte es sich um einen Ableger von Toppower, einem in der Entwicklung von ERP-Software aktiven Unternehmen. Seit seiner Gründung hat sich Transics auf die Entwicklung von Bordcomputern und Flottenmanagementlösungen für den Transport- und Logistiksektor spezialisiert.
Transics ist einer der Vorreiter auf dem Gebiet umfassender Flottenmanagementlösungen, die sich auf die Bedürfnisse des Transportsektors abstimmen lassen. 1997 hat Transics die Bordcomputer der dritten Generation – Laura – auf den Markt gebracht. Dieser Bordcomputer wies erstmals eine eigene Hardwareplattform mit einer Kommunikationsverbindung zum Back-Office auf. Heute beruhen die Flottenmanagementlösungen von Transics auf dem Bordcomputer Quattro Plus, einer GPRS-Kommunikationsplattform in Echtzeit sowie einer umfangreichen Back-Office-Software. Auf diese Weise bietet Transics seinen Kunden eine One-Stop-Shop-Lösung für ihr gesamtes Flottenmanagement. Die Lösungen von Transics sind inzwischen in über 35.000 LKW bei über 800 Speditionsunternehmen eingebaut.

1998 hat Transics zusätzliches Risikokapital zusammengetragen, um 1999 mit der internationalen Expansion des Unternehmens zu beginnen. Anfangs hat Transics seine Aktivitäten auf Frankreich und die Niederlande ausgedehnt, und seitdem bemüht es sich aktiv um den weiteren Ausbau seiner europäischen Tätigkeiten. Inzwischen ist Transics Marktführer für Flottenmanagementlösungen in den Benelux-Ländern und Frankreich. In den vergangenen 5 Jahren hat sich Transics weiter nach Spanien, Deutschland, Skandinavien sowie Mittel- und Osteuropa ausgedehnt. Vor kurzem hat Transics seine Aktivitäten in Polen und Tschechien aufgenommen.
Im Mai 2006 hat sich The Carlyle Group, eine der weltweit größten Investmentfirmen, der Teilhaberschaft von Transics angeschlossen. Bislang besitzt The Carlyle Group neben den Mitgliedern des führenden Managements (1%) sowie Walter Mastelinck und Ludwig Lemenu, die gemeinsam 19,5% von Transics besitzen, 79,5% der Aktien. Ende 2006 wurde Transics mit dem Preis der Flämischen Regierung für das vielversprechende Unternehmen des Jahres 2006 ausgezeichnet.
Im April 2007 hat Transics das französische Unternehmen Delta Industries Service (DIS) übernommen. DIS bietet Hardware- und Softwarelösungen für das Auslesen, Archivieren und Verarbeiten von Daten analoger und digitaler Fahrdatenschreiber an. Diese Lösungen ergänzen das bestehende Produktangebot von Transics und erweitern es damit.
2006 hat Transics einen konsolidierten Umsatz von 30,531 Millionen Euro (Zahlen auf der Grundlage einer pro forma-Konsolidierung von DIS) erwirtschaftet. Damit hat Transics sein Wachstumsmodell bestätigt, mit dem es seinen Umsatz in den zurückliegenden 5 Jahren verdreifachen konnte. Auch der EBITDA ist 2006 auf ansehnliche 10,207 Millionen Euro angestiegen. Der EBIT betrug 2006 7,912 Millionen Euro, und der Nettogewinn belief sich auf 1,874 Millionen Euro. Anfang April 2007 war der Personalbestand bei Transics auf 158 Mitarbeiter angewachsen.

Angebotsstruktur

Das Angebot beträgt höchstens 40 Millionen Euro exklusive einer Mehrzuteilungsoption von 15%. Das Unternehmen beabsichtigt, höchstens 26 Millionen Euro an neuen Aktien mit VVPR-Strips herauszugeben. Die VVPR-Strips bieten dem Privatanleger Anrecht auf einen ermäßigten belgischen Mobiliensteuerabzug (15% statt 25%) auf Dividenden. Die VVPR-Strips können gesondert verhandelt werden. Außerdem wird Carlyle als verkaufender Teilhaber bestehende Aktien in Höhe von maximal 14 Millionen Euro anbieten. Die bestehenden Aktien verfügen über keinen VVPR-Strip. Gemeinsam mit der Mehrzuteilungsoption von höchstens 6 Millionen Euro bieten Carlyle und das Management von Transics insgesamt bestehende Aktien in Höhe von bis zu 20 Millionen Euro an. Das Management verkauft ausschließlich im Rahmen der Mehrzuteilungsoption Aktien.
Das Angebot setzt sich aus zwei Tranchen zusammen. Eine erste Tranche von höchstens 15% der angebotenen Aktien dient dem öffentlichen Angebot an belgische Privatanleger (mit einem Minimum von 10% der angebotenen Aktien im Falle einer vollständigen Zeichnung). Davon sind bis zu 250.000 Euro den Arbeitnehmern der Transics-Gruppe vorbehalten. Der verbleibende Teil der angebotenen Aktien wird institutionellen Anleger in Belgien und Europa über eine private Anlage zugeteilt. Entsprechend des Zeichnungsergebnisses kann das Verhältnis zwischen privaten und institutionellen Anlegern geändert werden.
Je nach Endpreis zeichnet das Management von Transics weitere 942.105 bis 1.087.560 neue Aktien infolge der Ausübung bestehender Optionsscheine, die es bereits vor dem ersten Notierungsdatum besaß.

Alle bestehenden Teilhaber haben für einen Zeitraum von 6 Monaten ab dem ersten Verhandlungstag eine Lock-up-Vereinbarung mit den Konsortialbanken getroffen. Diese Teilhaber dürfen die Aktien, die sie bereits vor dem ersten Notierungsdatum besaßen oder aber die Aktien, die sie infolge der Ausübung von Optionsscheine, die sie bereits vor dem ersten Notierungsdatum besaßen, gezeichnet haben, ohne das vorherige Einverständnis der Konsortialbanken nicht übertragen. Diese Regelung gilt weder für Aktien, die im Rahmen des Angebots verkauft werden und für bestehende Aktien, die zur Deckung der Mehrzuteilung verkauft werden, noch für die den Konsortialbanken geliehenen Aktien zur Deckung etwaiger Mehrzuteilungen und für die sonstigen im Prospekt ausgeführten Ausnahmen. Darüber hinaus hat die Gesellschaft für einen Zeitraum von 6 Monaten ab dem ersten Verhandlungstag der Gesellschaftsaktien eine Stand-still-Regelung (mit einer Reihe von Ausnahmen) mit den Konsortialbanken getroffen.

Zeichnungsperiode und Preis

Die Zeichnungsperiode beginnt am Montag, den 4. Juni 2007 und endet Erwartungen zufolge am Freitag, den 15. Juni 2007. Die Gesellschaft behält sich das Recht vor, die Zeichnungsperiode vorzeitig abzuschließen (etwaige Änderungen werden in der belgischen Finanzpresse bekannt gegeben). Die Zeichnungsperiode wird auf jeden Fall mindestens 6 Bankwerktage andauern.

Die Preisspanne wurde auf 14,5 bis 17,5 Euro pro Aktie festgelegt. Der letztendliche Zeichnungspreis wird ein einheitlicher und für alle – sowohl private als auch institutionelle – Anleger geltender Preis sein. Der letztendliche Zeichnungspreis, die Ergebnisse des Angebotes sowie der Verteilungsschlüssel für private Anleger werden Erwartungen zufolge um den 16. Juni 2007 oder am erstfolgenden Bankwerktag nach der Festlegung des letztendlichen Preises in der belgischen Finanzpresse veröffentlicht.

Mehrzuteilungsoption und Konsortium

Das Unternehmen wird die Nettoerträge des Angebotes zur Stärkung der Finanzstruktur der Gesellschaft, zur Stärkung der Kapitalstruktur sowie zur Erhöhung der finanziellen Flexibilität nutzen. Außerdem dienen die Erträge zur Unterstützung des weiteren Wachstums von Transics und des Ausbaus der europäischen Marktposition. Darüber hinaus wird Transics die neuen Mittel zur weiteren Entwicklung neuer Produkte sowie zu sonstigen Betriebszwecken einsetzen.
CEO von Transics Walter Mastelinck zum Start des Börsengangs: „Es erfüllt uns mit großer Zufriedenheit, heute den Startschuss zu unserem Börsengang geben zu dürfen. Seit 17 Jahren arbeiten wir Tag für Tag hart am Ausbau von Transics. Inzwischen sind wir in den Benelux-Ländern und Frankreich führend, und unsere Flottenmanagementlösungen kommen bereits in ganz Europa zum Einsatz. So freut es uns zutiefst, dass wir heute mit dem Start unseres Börsengangs einen neuen Schritt hin zur weiteren Internationalisierung unseres Unternehmens unternehmen können.”

Overtoewijzingsoptie en syndicaat

ING Belgien und die Fortis Bank fungieren als Konsortialbanken und –führer für die Transaktion. Außerdem tritt die Dexia Bank Belgien als Co-Manager auf.

Im Namen und für Rechnung der Konsortialbanken wird ING eine Option zuerkannt, die ab dem Notierungsdatum während 30 Tagen zum letztendlichen Zeichnungspreis ausübbar ist und darin besteht, bis zu 15% an bestehenden, im Rahmen des Angebots angebotenen Aktien zu zeichnen. Die bestehenden Aktien zur Deckung der Mehrzuteilungsoption verfügen über keinen VVPR-Strip und werden vom Risikokapitalunternehmen Carlyle und dem Management angeboten. Die Konsortialbanken dürfen diese Aktien ausschließlich zur Deckung der Mehrzuteilung kaufen. Die mögliche Ausübung eines Teils der Mehrzuteilungsoption oder der gesamten Option wird binnen drei Tagen nach einer derartigen Ausübung in der belgischen Finanzpresse bekannt gegeben.

Notierung

Die erste Notierung der Transics-Aktie an der Euronext Brussels wird außer bei vorzeitigem Abschluss für Montag, den 18. Juni 2007 erwartet. Die Aktie ist unter dem Euronext-Symbol ‚TRAN’ und dem internationalen ISIN-Kode ‚BE 0003869865’ notiert. Die VVPR-Strips sind unter dem Euronext-Symbol ‚TRANS’ und dem internationalen ISIN-Kode ‚BE 0005613840’ notiert. Das erwartete Zahlungsdatum des Angebots lautet Donnerstag, den 21. Juni 2007.

Prospekt

Ab dem 1. Juni 2007 sind der Prospekt (niederländisch und englisch), die Zusammenfassung in französischer Sprache sowie die Ergänzung zum Prospekt an den Schaltern von ING Belgium NV/SA, Marnixlaan 24, 1000 Brüssel sowie auf telefonische Anfrage unter der Nummer +32 (0)2 464 60 01 (niederländisch), +32 (0)2 464 60 02 (französisch) oder +32 (0)2 464 60 03 (englisch), an den Schaltern der Fortis Bank NV/SA, Warandeberg 3, 1000 Brüssel sowie auf telefonische Anfrage unter der Nummer +32 (0)800 903 01 (niederländisch, französisch und englisch) und an den Schaltern der Dexia Bank Belgien NV, Pachecolaan 44, 1000 Brüssel sowie auf telefonische Anfrage unter der Nummer +32 (0)800 922 00 (niederländisch, französisch und englisch) für die Anleger erhältlich. Unter bestimmten Voraussetzungen sind der Prospekt, die Zusammenfassung in französischer Sprache sowie die Ergänzung zum Prospekt auch online aufrufbar auf www.transics.com, www.ing.be, www.fortisbanking.be/sparenenbeleggen, www.dexiainvestor.be sowie auf den Websites von Euronext.

Wichtige Daten im Zusammenhang mit dem Angebot (außer bei vorzeitigem Abschluss)

Start der Angebotsperiode Montag, den 4. Juni 2007
Ende der Angebotsperiode Freitag, den 15. Juni 2007
Veröffentlichung des Angebotspreises / der Ergebnisse des Angebotes Samstag, den 16. Juni 2007
Notierungsdatum Montag, den 18. Juni 2007
Abschlussdatum Donnerstag, den 21. Juni 2007

Jede Entscheidung zum Erwerb von Transics-Aktien ist ausschließlich auf der Grundlage des Prospektes und unter besonderer Beachtung der darin beschriebenen Risikofaktoren zu treffen.

Transics International entwickelt und vermarktet Flottenmanagementsysteme (Bordcomputer, Software und Dienstleistungen) für den Transport- und Logistiksektor. Mit über 35.000 installierten Bordcomputern zählt Transics zu den führenden europäischen Akteuren in seinem Sektor. Neben dem Hauptsitz in Ieper (Belgien) und Niederlassungen in den Niederlanden, in Frankreich, Deutschland und Spanien ist Transics ebenfalls in Skandinavien aktiv und baut fortwährend seine europäische Organisation aus. 2006 hat Transics mit einer Vertretung in Polen und Tschechien erstmals in Richtung Osteuropa expandiert. Anfang 2007 hat Transics das im selben Sektor tätige Unternehmen DIS übernommen und damit sein Produktangebot vervollständigt. DIS ist spezialisiert in der Entwicklung und Vermarktung innovativer IT-Lösungen für die Fahrzeitregistrierung auf der Grundlage von Fahrdatenschreibern.